Gebrannte Mandeln mit Zimt und Orange

Zutaten:

200g ganze Mandel mit Schale

140g weißen Zucker

1 Beutel Vanillezucker

1 TL Zimt 

80 ml Wasser

Zesten einer halben Orange

 

Zubereitung:

Alle Zutaten ausser den Mandeln in eine beschichtete Pfanne geben und vorsichtig aufkochen. Dann die Mandeln hinzufügen und nicht aufhören zu rühren. Auf mittlerer Stufe ca 7 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit verkocht ist und die Mandeln schön mit dem karamellisierten Zucker umhüllt sind, schnell auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit dem Pfannenwender trennen. Achtung: SEHR HEISS. 

Dann direkt Wasser in die leere Pfanne geben und noch mal aufkochen, damit Ihr die Zuckerreste vom Pfannenwender und aus der Pfanne bekommt.

Die Mandeln haben ein ganz feines Aroma nach Zimt und Orange, schmecken also nicht übertrieben parfümiert. Sie eignen sich prima als Geschenk in der Adventszeit. 


Lebkuchenmuffins

Zutaten:

250g Dinkelmehl

2 TL Backpulver

1 TL Lebkuchengewürz

2 Nelken

50g Zartbitterschokolade

150g Honig

50g brauner Zucker

75g Butter

5 EL Buttermilch

1 Zweig Rosmarin

2 Eier

Abrieb einer Orange

 

Zubereitung:

Den Honig, die Butter, den Zucker, die Schokolade, die Buttermilch und den klein gehackten Rosmarin in einen Topf geben und alles vorsichtig erwärmen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.

In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten vermischen,den Orangenabrieb und die zerstoßenen Nelken vermischen.

Wenn die Honigmasse wieder auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, kann sie zusammen mit den Eiern und dem Mehl vermengt werden.

Den Teig gleichmäßig auf Muffinförmchen verteilen und bei 170 Grad ca 25 Minuten backen.

Guten Appetit


Weihnachtlicher Gugelhupf

Zutaten:

250g weiche Butter

125g braunen Zucker

4 Eier

250g Mehl (1/2 Weizen, 1/2 Dinkel)

Abrieb einer Orange

2 TL Spekulatiusgewürz

2 TL Backpulver

6-10 getr. Datteln

Saft einer Orange

4 Spekalutiuskekse

Kuvertüre, Granatapfel, Rosmarin

Zubereitung:

Die Zutaten sollten alle Zimmertemperatur haben. Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und die Eier hinzugeben. Das Mehl mit dem Spekulatiusgewürz und dem Backpulver vermischen und löffelweise der ButterEierZuckerDingens beimengen. Nebenbei könnt Ihr die Datteln klein hacken, die Orange auspressen, die Schale abreiben (nicht das weiße, dann wird´s eklig!) und die Spekulanten sehr grob zerbröseln. Mengt alle restlichen Zutaten unter den Teig und rührt ihn nur noch ganz kurz durch bis alle Zutaten gleichmäßig vermengt sind.

Der Backofen sollte auf 170 Grad Umluft vorheizen und die Gugelhupfform schmiert Ihr bitte mit ordentlich Butter ein und bestäubt sie nochmals mit Mehl, das überschüssige Mehl bitte unbedingt abklopfen, sonst wird der Kuchen klebrig und hässlich. Füllt den Teig in die Form und lasst ihn ein paar Minuten stehen, damit er es sich bequem machen kann und keine Luftblasen entstehen. 

Dann kommt der Kuchen für 45-60 Minuten in den Ofen. Bitte ab 45 Minuten die Stäbchenprobe machen, er soll ja schön saftig werden (es sei denn Ihr möchtet ihn jmd auf der Firmenweihnachtsfeier an den Kopf werfen, aber dafür wäre dieser Kuchen sowieso zu schade :-) ). 

Während der Kuchen backt könnt Ihr in Ruhe den Granatapfel entkernen und die roten Flecken an der Wand überstreichen. Nach etwa 15 Minuten werdet Ihr mit einem leckeren Weihnachtsgeruch aus dem Backofen besänftigt.

Lasst den Kuchen erstmal 5-10 Minuten in der Form abkühlen und stürzt ihn dann vorsichtig auf ein Kuchengitter. 

Wenn er abgekühlt ist schmelzt Ihr die Kuvertüre, gebt sie über den Kuchen und verteilt kurz danach eine ordentliche Hand voll Granatapfelkerne darüber.  Mit etwas Puderzucker und Rosmarinzweigen wird der Weihnachtslook perfekt. Wobei der Rosmarin hier allein als Deko zum Einsatz kommt (ich sage es lieber gleich dazu bevor Beschwerden kommen...) :-) 

Lasst es Euch und Euren Lieben schmecken!


Zimtknoten

Zutaten:

450g Weizenmehl

200ml warme Milch

1/2 Würfel Hefe

4 TL Zimt

1 Ei

150g geschmolzene Butter

1 Prise Salz

200g Zucker


Zubereitung:

Hefe und Salz in der warmen Milch auflösen, zusammen mit Mehl, 75g Zucker, 100g Butter und dem Ei zu einem glatten Hefeteig verkneten. Am besten geht das mit der Hand. Da verbraucht Ihr auch gleich ein paar Kalorien :-) Den Teig dann zugedeckt etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. 

Je nach Uhrzeit könnt Ihr ja in der Zwischenzeit Kaffee oder Prosecco trinken :-P

Dann muss der Teig zu einem gleichmäßigen Rechteck ausgerollt werden. Ich bin in so etwas eine absolute Niete. Ich habe jetzt eine rechteckige Silikonbackmatte und habe den Teig darauf ausgerollt, das hat prima funktioniert und man hat nicht so eine Mehlschweinerei in der Küche.

Auf dem Rechteck verstreicht Ihr einen Großteil der Butter, des Zucker und des Zimts (einen Rest zur Seite stellen, der kommt nachher vor dem Backen noch auf die Knoten) großzügig auf dem Teig verteilen. Wenn es Euch zu wenig erscheint, nehmt noch mehr :-) Zuviel geht kaum. 

Dann wir der Teig einmal längs zusammengeklappt und in 12 Streifen geschnitten. Diese Streifen verschwurbelt Ihr einmal um sich selbst und versucht einen Knoten daraus zu formen. Die Knoten setzt Ihr nebeneinander auf ein Backblech und bestreicht sie mit geschmolzener Butter und gebt noch ordentlich Zimtzucker darauf (je nachdem wie babbig Ihr die Knoten am Ende haben möchtet) :-) 

Die Knoten kommen dann bei 175 Grad Umluft für ca 15 Minuten in den Ofen. Bitte aufpassen, sie werden schnell dunkel! 

Am besten schmecken Sie mir frisch aus dem Ofen zu einer großen Tasse Latte Macchiato.

Achtung: Suchtgefahr!

Lasst sie Euch schmecken!




Saftiger Nusszopf mit extra viel Füllung

Zutaten:

250 ml warme Milch

500g Weizenmehl

50g Zucker

75g zerlassene Butter

1/2 Würfel Hefe

1 Ei 

1 Prise Salz

Zitronenaroma oder Zitronenabrieb


450 g gemahlene Haselnüsse

250 ml Milch

200 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Ei

Zitronenaroma oder Zitronenabrieb

Zimt


Zubereitung: 

Das Mehl in eine große Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken und die Hefe, etwas von dem Zucker und einen Teil der warmen Milch hineingeben und vorsichtig verrühren. Mit einem Küchentuch abdecken und 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 

Den Rest der Teigzutaten hinzufügen und alles mit den Knethaken ordentlich verkneten, wieder mit einem Tuch abdecken und nochmal etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit sollte man sich an die Füllung machen. Hierzu die Milch aufkochen, Zucker, Nüsse, Vanillezucker, Zimt und Zitronenabrieb/-aroma hinzufügen und kurz aufkochen. Sollte die Masse zu dick werden, noch etwas Milch hinzugeben. Die Füllung darf nicht zu trocken, aber auch nicht zu flüssig werden. 

Ist die Füllung abgekühlt wird das Ei getrennt und das Eiweiß unter die Masse gerührt. Das Eigelb benötigen wir am Schluss noch, also bitte aufheben. 

Der Teig wird nun zu einem großen Rechteck ausgerollt, die Nussmasse gleichmäßig darauf verteilt und dann längs stramm aufgerollt. Die Enden der Rolle zusammendrücken und die Rolle von oben nach unten einmal längs halbieren (dabei das obere Ende nicht durchschneiden). Nun werden die zwei Hälften hübsch umeinander geschlungen. Das Eigelb mit einem Schuß Milch verrühren und den Nusszopf damit einpinseln.

Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze etwa 40-45 Minuten backen lassen. 

Je nach Geschmack nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben oder einen Zuckerguss machen. 

Am besten hat der Nusszopf am nächsten Tag geschmeckt :-) Da war er schön durchgezogen aber überhaupt nicht trocken.